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Guter Rat , 03/2006, Gesünder Leben

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Zitter dich stark
Neue Trainingshilfen: Wackelstäbe und Rüttelplatten erobern die Fitnesswelt

freundin

Aus dem Zirkus kennen Sie die Nummer: den Jongleur, der die Teller tanzen lässt. Dazu muss er seinen Stock mit winzigen Schubsern ständig in Bewegung halten. Ganz ähnlich funktioniert der Flexi-Bar. Auch er sollte unentwegt schwingen. Die Übungen mit dem Glasfiberstab gehören zu einer noch jungen Trainingsmethode, die auf russische Sportwissenschaftler zurückgeht. Ganz gleich ob nun schwingende Stäbe oder vibrierende Platten( wie Powerplate oder Galileo) –wer wackelt, trainiert intensiver und umfassender als mit der Hantel.

Besser als Hanteln Mit dem klassischen Trimm-dich-Eisen stärken Sie nämlich nur Bizeps oder Trizeps. Da die Befehle ;; beugen, strecken, beugen, strecken;; vom Kopf kommen, schaffen selbst Schnelldenker höchstens zwei Kontraktionen pro Sekunde. Abends beim propriozeptiven Training, das seinen Namen von den Spannungs- und Positionsmeldern (Propriozeptoren) hat, die im Körper verteilt sind. Die zitternde Stange zieht an Gelenken, Sehnen und Muskelfasern, drückt auf die Haut. Die Rezeptoren melden die veränderten Koordinaten dem Nerven System, dessen Ziel es ist, den Körper in der Balance zu halten. Darum werden als Antwort dutzende Muskeln aktiviert, andere gebremst.



Original-Textauszug unverändert.
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